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Wie bereits berichtet, gibt es für das in Kürze erscheinende ANNO 2070 eine Demoversion zum Download. Damit ist ein erster Vorgeschmack auf das Spiel möglich. Hier unsere ersten Eindrücke.

Nach Download er 1,2 GB großen Demo und der für ein Spiel dieser Größe üblichen Installationsdauer startete das Spiel sofort und problemlos. Getestet wurde dabei auf einem Win7-PC (64-Bit-System). Die Installation und der Start des Spieles selbst erfolgten von einem eingeschränkten Benutzerkonto aus, wobei nur für die Installation die UAC die Adminrechte einforderte. Im Startmenü von Windows sucht man vergebens einen Eintrag UBISOFT oder ANNO 2070, das Spiel trägt sich unter dem Menüpunkt "Spiele" ein - zumindest die Demo.

Der Test-PC verfügt über eine AMD Athlon II X4 630 CPU, 4 GB RAM und eine NVIDIA GeForce 8600 GT. Bei einer Auflösung von 1680x1050 im Vollbildmodus war recht flüssiger Spielablauf möglich, wobei die Grafikeinstellungen im Spiel alle auf "hoch" gesetzt waren, mit Ausnahme der "Posteffekte", die für Tiefenunschärfe und ähnliches zuständig zeichnen.

Nach dem Start steht zunächst die Kommandozentrale zur Verfügung.

 


In der Demoversion sind nicht alle Menüpunkte aktiv, aber die wichtigen Funktionen, wie Briefing, Optionen, Daten-Log und natürlich die Missionsauswahl stehen zur Verfügung.

 

Das Briefing gibt einen Überblick über die globale Situation, dargeboten von EVE, einer künstlichen Intelligenz, die als Berater im Spiel zur Seite steht. Anhand eines kleinen Videos erfährt man, wie schlecht es um die Erde steht. Und auch, dass man sich einer von zwei Fraktionen globaler agierender Organisationen anschließen kann. Zum einen gibt es das eher wirtschaftlich und wohl wenig ressourcenschonende Industriekonsortium  Global Trust (sogenannte Tycoons) und zum anderen die ökologisch orientierte Eden Initiative (sogenannte Ecos). Der Spieler wird sich im Laufe des Spieles für eine der beiden Seiten entscheiden müssen.

Bevor man eine Mission startet, sollte das Daten-Log aktiviert werden, denn dahinter verbirgt sich eine recht umfangreiche Hilfe zum Spiel.

Ebenso ist ein kurzer Blick in die Optionen, insbesondere zum Punkt Tastaturbelegung. Es ist bereits in der Demo hilfreich, einige der wichtigsten Befehle zu kennen, beispielsweise zum Drehen von Karte und Objekten oder zur Geböäudeauswahl.

Von der Kommandozentrale gelangt man zur Einsatzkarte. In der Demo ist lediglich die Kampagne 1: Schatten der Vergangenheit verfügbar. Zusätlich zum Kampagnenmodus sind später noch ein Endlosspiel und Einzelmissionen verfügbar.

Ein Klick auf Kampagne 1 bringt uns zur Missionsauswahl, die Demo hält die Missionen 1 und 2 bereit.

Bei den der Demo verfübaren Missionen tritt der Spieler in die Dienste von Global Trust, Ziel ist die Verbesserung der Energieversorgung durch Bau einer leistungsfähigeren Turbine für das Wasserkraftwerk. Ein grober Missionsüberblick wird am Anfang gezeigt.

Befehhlgeber von Global Trust ist Thor Strindberg, der in einer recht arroganten - aber passenden - Art und Weise den Spieler kommandiert und die jeweiligen Teilaufgaben der Mission vorgibt.

Im Spiel steht, wie zuvor bereits erwähnt, E.V.E. als Beraterin zur Seite. 

E.V.E. ist Bestandteil der sogenannten Arche, dem Ausgangspunkt des Spielers. Die Arche taucht zu Beginn aus dem Wasser auf und stellt eine Art Basis dar, die unter anderem als Warenlager dient und mithilfe von E.V.E. Handel treiben kann.

Ab hier greift der Spieler aktiv ins Geschehen ein und sorgt durch die Abarbeitung von Teilzielen zur Erfüllung der Mission. Der Aufbau der Spieloberfläche ähnelt dabei anderen Spielen des Strategie- oder Simulationsgenres. Unten Links ist eine Übersichtskarte, die nur die bereits erkundeten Gebiete anzeigt. Rechts unten befindet sich ein Baumenü mit diversen Funktionen. Links oben werden Statusinformationen angezeigt und am linken Bildrand erscheinen aktuelle Nachrichten zum Spielablauf.

Im Bild ist eine auf einer Insel errichtete kleine Stadt zu sehen, wobei einige Wohnbauten bereits eine Updatestufe vollzogen haben. Die Grundstufe ist im Bild vorn anhand der fünf kleineren Bauten zu erkennen. Neben Wohngebäuden sind außerdem Gemeinschaftsbauten, wie beispielsweise ein Casino, und Industriebauten zu errichten. Ähnlich SimCity sind alle Bauten mit Straßenanschlüssen asuzustatten, ansonsten droht schnell der Verfall der Bauten. Auf den Straßen bewegen sich die Einwohner und Transportfahrzeuge.

Das Nachrichtensystem am linken Rand der Spieloberfläche versorgt den Spieler mit umfassenden Informationen, was innerhalb der Mission als nächstes erforderlich ist. Bei der Besiedlung der Insel zunächst ein Stadtzentrum, an welches sich im nahen Umkreis weitere Bauten, wie Wohnungen oder Gemeinschaftsbauten anschließen.

Gelegentlich führen die Anweisungen der künstlichen Intelligenz zum Schmunzeln, beispielsweise wenn zur Vergrößerung der Bevölkerung der Bau einer Spirituosenfabrik empfohlen wird.

Es kann auch sein, dass hier unterschwellig Gesellschaftskritik angebracht wird, gleichwohl hat der Bau der Spirituosenfabrik und der dazu nötigen Reisfelder zu einer höheren Bevölkerungszahl geführt. Nicht vergessen, wir stehen bei dieser Mission im Dienst der Gobal Trust... Zwinkernd

In den beiden Demomissionen kann der Spieler Verlauf und Ende der Mission nicht beeinflussen, die Handlung läuft linear ab. Uns so kommt am Ende der ersten Mission was klommen muss. Die Hochleistungsturbine wird ungetestet im Staudamm eingesetzt, was unmittelbar zur Katastrophe in Form eines brechenden Dammes führt. Das Ganze wird in einem Video animiert dargestellt.

 

Erstes Fazit:

Bei moderaten Anforderungen an die Hardware ist ein grafisch gut gemachtes Spiel entstanden, immerhin ist die Spielumgebung stufenlos um 360° drehbar und es sind mehrere Zoomstufen vorhanden. Die Spielschwierigkeit ist zumindest bei den in der Demo verfügbaren Missionen angenehm leicht gehalten und ermöglicht ohne zeitlichen Stress einen guten Einstieg ins Spiel. 

Bestellmöglichkeiten:

Amazon bietet die Möglichkeit der Vorbestellung von ANNO 2070. Es sind zwei Versionen verfügbar. Neben der Standardausgabe ist die "limited Edition" verfügbar. Diese enthält zusätzlich einen 6 in 1 Solar-Bausatz (für die Eco-Freaks ;-) ),  2 Soundtracks, ein Artbook und ein  Poster mit Übersicht der  Wirtschaftskreisläufe.