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Einleitung

Vor genau 20 Jahren entwickelte Maxis quasi ein komplett neues Genre auf dem Markt der Computerspiele. Ursprünglich als Level-Designer für eine Hubschraubersimulation gedacht, hatte der Schöpfer Will Wright bald mehr Spaß daran, Städte und Karten zu erstellen, als an dem eigentlichen Spiel, und so schuf er praktisch über Nacht mit dem Spiel SimCity den Urvater aller Städtebausimulationen.

Nun schickt sich die französische Spieleschmiede Monte Cristo an, das Genre neu zu beleben: Im Herbst 2009 soll nach mehrjähriger Entwicklungszeit Cities XL erscheinen, welches neue, bisher noch nie dagewesene Features in die Sparte der Städtebauspiele einbringen wird. Pünktlich zur Ankündigung einer geschlossenen Beta-Version hat Monte Cristo auch einen Vertreter von SimCityPlaza nach Paris eingeladen, um einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von Cities XL zu werfen.

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Bereits im Jahr 2006 veröffentlichte Monte Cristo mit CityLife einen Städtebausimulator, welcher bei hartgesottenen SimCity-Fans allerdings auf geteilte Meinungen stieß - zu sehr musste man sich um die Belange der einzelnen Bevölkerungsgruppen kümmern, so dass der Aufbau-Aspekt, bisher immer das Kernthema aller SimCity-Versionen, arg in den Hintergrund gedrängt wurde. Auch das von Tilted Mill im Auftrag von Electronic Arts produzierte SimCity: Societies schlug 2007 in die gleiche Kerbe und bliebt trotz vielversprechender Ansätze hinter den Erwartungen zurück.

Das Konzept

Mit Cities XL möchte Monte Cristo nun endgültig das Genre revolutionieren und hat sich ein Konzept erdacht, bei dem der herkömmliche Singleplayer-Modus mit einem aus Spielen wie World of Warcraft bekannten Multiplayer-Online-Modus verbunden wird, über den Spieler aus der ganzen Welt über das Internet in Interaktion treten können. Monte Cristo will dabei auch gezielt die Community fördern und eine Plattform zum Austausch von selbst erstellten Objekten sowie der Präsentation seiner eigenen Städte bereitstellen.

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Nach dem Start wird dem Spieler die Möglichkeit gegeben, sich für den Singleplayer- oder den Online-Modus zu entscheiden. Die beiden Modi können unabhängig voneinander verwendet werden, man bekommt also quasi zwei Spiele in einem, die zwar auf die gleichen grafischen Inhalte zurückgreifen, sich aber ansonsten durch etliche Details unterscheiden. Der Singleplayer-Modus entspricht dabei am ehesten dem, womit auch Fans von SimCity vertraut sind: Man wählt eine leere Karte, und schon kann man nach Lust und Laune einfach drauflos bauen.

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Der Online-Modus, welcher im Gegensatz zum Singleplayer-Modus einen kleinen monatlichen Betrag kosten soll, legt den Schwerpunkt hingegen auf die Interaktion mit anderen Spielern. Neben dem Aufbau der Stadt gilt es hier vor allem auch, gegenseitig Handel zu treiben, gemeinsam große Projekte anzugehen, oder gar, sich auf einen ganz bestimmten Bereich zu konzentrieren und anderen Spielern seine Ressourcen anzubieten. Monte Cristo wird hierfür einen eigenen Server bereitstellen, auf dem mehrere "Welten" zur Verfügung stehen werden, die dann von den einzelnen Spielern gemeinsam besiedelt werden können.