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Grundsätzlich kann keine große Stadt ohne Wasserversorgung entstehen. Fließendes Wasser ist Grundvoraussetzung für Gebäude mittlerer und hoher Dichte, und zwar bei allen drei Zonenarten Wohnen, Gewerbe und Industrie.

Ohne Wasseranschluss bekommt man höchstens kleine Häuser (meistens W-§) auf Wohnzonen, flache Ramschläden und Tankstellen auf Gewerbezonen sowie kleinere Schuppen und Schmelzöfen in der Industrie - und zwar unabhängig von der Zonendichte! Im Klartext kann also z.B. ohne Wasser auch auf einem dichten Wohngrundstück nicht einmal ein mittlerer Appartementblock entstehen.

Wunderbar kommt dagegen die Landwirtschaft ohne fließendes Wasser aus. Und da die Landwirtschaft auch nur W-§-Arbeitskräfte braucht und Hochbauten in landwirtschaftlichen Gebieten ohnehin selten sind, ist die perfekte (und im Grunde auch einzige vernünftige) Anwendung für eine Karte ohne Wasserversorgung ein ländliches Gebiet mit kleinen Dörfchen, in denen dann garantiert auch nichts größeres wächst.

Und ganz am Spielanfang, wenn man ohnehin noch keine großen Gebäude bekommen kann und noch keine Nachfrage nach mittleren oder gar reichen Einwohnern bzw. hochwertigen Arbeitsplätzen hat, braucht man bei knapper Kasse auch nicht sofort Wasserversorgung bereitzustellen.

Ansonsten kommt man um die Wasserversorgung nicht herum. Wer schicke Appartementblocks oder Reihenhäuser, Bürotürme und Hightech-Fabriken sehen will, muss eben für Wasser sorgen.

Theoretisch ist es möglich, durch vorhandene / nicht vorhandene Wasserversorgung das Wachstum von Stadtteilen zu steuern, aber das wäre eigentlich Blödsinn - wozu gibt es schließlich die verschiedenen Zonendichten (zum Steuern der Gebäudegröße) bzw. den Denkmalschutz (zur Beibehaltung von W-§-Häusern)...