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RushHour - Test

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Neue Verkehrswege

Der erste Blick nach der Installation fällt dabei natürlich auf das neue Verkehrsmenü. Schließlich erwartet man bei einem Titel wie Rush Hour hier die größten Veränderungen. Und in der Tat. Dutzende von neuen Transportwegen und Gebäuden rund um das Thema Verkehr sind hier zu finden. Jede hat dabei ihre ganz individuellen Eigenschaften. Um euch einen möglichst umfangreichen Einblick in die neuen Möglichkeiten, die sich dadurch auftun zu geben, stellen wir diese der Reihe nach ausführlich vor.

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Asphalt & Co.

Alleen

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Die Alleen sind die wohl wichtigste Neuerung im Spiel. Es handelt sich dabei um vierspurige Landstraßen, die schlichtweg mehr Platz für Autos bieten als ihr kleineres Pendant. Gerade bei größeren Städten stießen letztere ja nicht selten an ihre Kapazitätsgrenzen. Durch die Alleen erhält man nun endlich die ideale Möglichkeit, hohe Verkehrsaufkommen besser zu regeln, ohne gleich eine Autobahn durch die Stadt ziehen zu müssen. Abgesehen davon erweitern die Alleen das Stadtbild ungemein – es wirkt einfach alles ein wenig realistischer, wenn sich durch Großstädte auch entsprechend breite Straßen ziehen. Leider erweist sich das Anlegen solcher Straßen gelegentlich als recht hakelig. Insbesondere Kreuzungen und Kurven werden mitunter zum Problem, oft ist der Abriss der vorhandenen Straßen der einzige Weg, eine Allee an dieser Stelle zu bauen.

Einbahnstraßen

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Die typische Funktion von Einbahnstraßen sollte hinlänglich bekannt sein. Und auch Rush Hour erfindet da das Rad nicht neu. Da die Einbahnstraßen hier aber zweispurig sind, können diese natürlich bedeutend mehr Verkehr tragen als konventionelle Landstraßen mit Gegenverkehr. Auch wenn dieses Feature zunächst eher nach einer netten Dreingabe klingt, ist es tatsächlich ein sehr mächtiges Werkzeug. In bestehenden Innenstädten mit überlasteten Landstraßen können die Einbahnstraßen helfen, das Verkehrsaufkommen besser zu lenken und so Staus vermeiden. Insgesamt ist das aber eher eine Aufgabe für die Tüftler unter den Bürgermeistern, da der Einsatz dieser Straßen sehr gut durchdacht sein sollte. Wer unachtsam damit umgeht, kann dem Verkehrssystem auch schnell den Todesstoß versetzen.

Autobahnen

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Die Autobahnen an sich sind natürlich nicht neu, schließlich gab es sie bereits im Originalspiel. Maxis hat hier aber endlich das seit SimCity 2000 andauernde Flehen der Fans erhört und ebenerdige Autobahnen und Autobahndreiecke in Rush Hour integriert. Die stelzenlose Autobahn hat den Vorteil, dass sie nur ein Drittel von dem Preis der herkömmlichen Variante kostet. So lassen sich Autobahnen schon in kleineren Städten finanzieren, um sie beispielsweise besser an die Nachbarstädte anzubinden. Der einzige Nachteil ist der leicht höhere Platzbedarf von Auffahrten und kreuzenden Straßen, der dadurch entsteht, dass diese als Brücken über die Autobahn geführt werden. Wirklich gravierend ist dieser Nachteil aber nicht.

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Auch mit den abrupten Enden von Autobahnen ist nun endlich Schluss. Die Betonpisten lassen sich nun nämlich nahtlos in eine Allee überführen und fügen sich so endlich richtig in das Stadtbild ein. In Sachen Autobahnen lässt Rush Hour also keine Wünsche mehr offen.

Mautstationen & Parkplätze

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Interessante Features bieten schließlich auch noch die Mautstation sowie das öffentliche Parkhaus. Beide stellen dabei auch noch eine nette Einnahmequelle dar. Mit der Mautstation steht einem außerdem noch eine Mittel zur Steuerung des Verkehrsflusses zur Verfügung. Denn schließlich zahlen die Sims nicht freiwillig Maut, sondern suchen sich durchaus auch Alternativen, im besten Fall mit Bus und Bahn. Das Parkhaus schließlich fördert die öffentlichen Nachverkehrsmittel, da sie laut Maxis eine ausgezeichnete Möglichkeit für den Park&Ride-Verehr bieten. Leider ist es uns bisher aber noch nicht wirklich gelungen, hier eine passable Auslastung zu bekommen.