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SimNation selbst gestalten

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Verlässt man schließlich seine Stadt und kehrt zurück zur Übersicht, wird ein weiteres Feature des neuen Spiels deutlich. So ist jede Stadt lediglich ein Teil einer großen Region, welche als Einheit gilt. Ohne Probleme lässt sich so zu bereits existierenden Städten eine Nachbarstadt gründen. Diese stehen dann, sofern entsprechende Verknüpfungen angelegt wurden, miteinander in Kontakt. Dabei beschränkt sich das diesmal nicht nur auf die bekannten Handelsabkommen über Müll, Strom, Wasser u.ä., sondern die einzelnen Städte beeinflussen sich erstmals auch gegenseitig in ihrer Entwicklung.

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So ist es möglich, dass die Sims in einer Stadt wohnen, aber täglich in eine andere pendeln, um dort ihrer Arbeit nachzugehen. Ganze Industriezweige lassen sich so zum Beispiel in benachbarte Regionen verlegen. Ebenso ist nun das Errichten von kleinen beschaulichen Vororten in der Nähe einer großen Finanzmetropole kein Problem mehr. Möglichkeiten gibt es viele. Ebenso genug Raum um alle jene zu verwirklichen. Bis eine der riesigen Regionen vollgebaut wurde, vergehen locker Wochen, wenn nicht gar Monate.

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Zumal hinter dem Regionsprinzip auch mehr steckt, als man gerade zu Beginn vermuten würde. Teure Anschaffungen, wie zum Beispiel Flug- oder Seehäfen haben gleich Einfluss auf mehrere Städte. Der Tourismus erhöht sich, je größer die Region insgesamt wächst. Und erstmals wird auch die Autobahn ihrem eigentlichem Zweck gerecht. So eignet sie sich als idealer Transportweg, um benachbarte Städte miteinander zu verknüpfen. Insgesamt gesehen eine absolut sinnvolle Erweiterung des Spielprinzips, hinter der sich eine Menge Potenzial verbirgt. Dadurch bleibt SimCity4 auch nach der ersten Stadt noch spannend. Und es ist interessant zu schauen, wie sie die einzelnen Städte gegenseitig beeinflussen.